Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Aktuelles von uns:

Felix Thier, Fraktion DIE LINKE/BV

Jugend in Luckenwalde nicht für alle Parteien ein Thema!

Rede von Felix Thier (DIE LINKE/BV) zum Tagesordnungspunkt „Umbenennung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport (BKS) in Ausschuss für Bildung, Jugend, Kultur und Sport (BJKS)“ auf der Sitzung der SVV Luckenwalde am 27. August 2019

(Es gilt das gesprochene Wort.)

Anrede,

im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport bin ich Vorsitzender und verstehe mich dort als neutraler Schiedsrichter. Das ist mein Selbstverständnis zur Sitzungsleitung und wünsche ich mir so auch von anderen Vorsitzenden. Daher möchte ich meine inhaltlichen Punkte zu der Debatte, die bereits im Ausschuss begann, nun hier darlegen. Eben, um meine neutrale Rolle im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport nicht zu unterminieren.

Jugend ist ein Querschnittsthema und betrifft alle Bereiche. Das wissen wir und haben es auch nicht erst in der Debatte im Ausschuss gelernt. Damit kann das Thema Jugend natürlich auch nicht nur in einem Ausschuss liegen, da sind wir uns mit der SPD und ihrer Fraktion, Frau Walbrach, sogar einig.

Aber so, wie zum Beispiel auch unser städtischer Haushalt ein Querschnittsthema ist und in allen Ausschüssen behandelt wird, so liegt die Federführung, und das natürlich im Titel des Ausschusses unterstrichen, in einem Ausschuss –dem federführenden Ausschuss. In diesem Fall für Finanzen. Warum können wir uns nicht auch dazu durchringen? Das Symbol setzen, dass Jugend natürlich alle Gremien angeht. Die Federführung aber im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport liegt. Ich finde das nicht verkehrt. Zumal es ein Zeichen wäre für die Jugendlichen, das es in der Stadt ein konkretes Gremium für ihre Belange gibt –und als erster Ansprechpartner fungieren könnte.

Die anderen Fraktionen führten in der Debatte im Ausschuss aus, dass es unüblich wäre, dass nun mit dem Begriff „Jugend“ erstmalig eine konkrete Personengruppe in Ausschusstiteln genannt werde, wo sonst immer nur Sachbegriffe stünden. Hierzu möchte ich anmerken, dass der Gesetzgeber mit der expliziten Nennung dieser Personengruppe in der Kommunalverfassung natürlich diese Heraushebung bewusst vornahm. Daher sollte dies bei unseren Überlegungen eine Rolle spielen und nicht einfach vom Tisch gewischt werden. Auch der Städte- und Gemeindebund Brandenburg führt im Titel für sein Fachgremium zu diesem Thema den Begriff „Jugend“ explizit.

Zum Anderen sind unsere Altvorderen, namentlich z. B. die Stadtverordneten des Jahres 1994, ebenso der Ansicht gewesen, dass „Jugend“ genannt werden sollte: Der Ausschuss hieß z. B. im besagten Jahr 1994 „Ausschuss für Kitas, Jugend und Bildung“. Herr Buchner, Herr Gruschka und Herr Wessel erinnern sich bestimmt – sie waren damals schon dabei. Sagen sie mir bitte: Was ist heute anders? Warum kann der Begriff nicht wieder hinein?

Ich möchte festhalten: Alle Parteien haben sich im Kommunalwahlkampf mit dem Punkt Jugendbeteiligung hervorgetan. Nun ja, vielleicht mit Ausnahme der AfD. Aber sie haben ja schon ein Problem mit demonstrierenden Schülerinnen und Schülern bzw. eh eine ambivalente Einstellung zum Klimawandel.

Aber die anderen Parteien haben sich explizit bei derJugend um Zustimmung beworben, junge Kandidatinnen und Kandidaten auf ihre Listen genommen, und wollen nun die vergleichsweise einfache Nummer einer Namensergänzung bei einem Ausschuss scheitern lassen? Ist bei Ihnen so schnell das Vergessen eingetreten? Nun, bei uns nicht. Und auch bei unserer Bürgerschaft sollte es das nicht. Und damit dem nicht so wird, beantragen wir heute für diesen Tagesordnungspunkt die namentliche Abstimmung.

Anrede,

Bekennen sie sich zum Thema Jugend und vergessen sie nicht: An dieser Stelle geht es doch nur um einen Ausschussnamen – wir debattieren noch nicht die Formen der Jugendbeteiligung in unserer Stadt!


Ergebnis der namentlichen Abstimmung

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
"Der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport der Stadtverordnetenversammlung (STVV) Luckenwalde erhält als Ergänzung in seinem Titel den Begriff „Jugend“."

Name Ja Nein Enthaltung nicht anwesend
C. Block (AfD)   X    
H. Buchner (SPD)   X    
M. Grunert (SPD)   X    
P. Gruschka (SPD)   X    
Dr. M. Haase (DIE LINKE/BV)       X
T. Herold (SPD)   X    
Bürgermeisterin E. Herzog-von der Heide (SPD)     X  
M. Hurtig (CDU/FWL/FDP)   X    
Dr. A. Jürgen (LÖS/ Grüne) X      
N. Jurtzik (SPD)   X    
A. Krüger (DIE LINKE/BV) X      
Dr. A. Kugler (CDU/FWL/FDP)       X
K.-W. Lehmann (AfD)   X    
B. Lindner (SPD)   X    
G. Maetz (SPD)     X  
C. Nehues (CDU/FWL/FDP)   X    
M.-E. Nerlich (CDU/FWL/FDP)   X    
J. Neumann (DIE LINKE/BV) X      
S. Pinkawa (CDU/FWL/FDP)   X    
T. Ritter (LÖS/ Grüne) X      
E. Scheidler (DIE LINKE/BV) X      
H.-A. Swik (SPD)   X    
F. Thier (DIE LINKE/BV) X      
M. Thier (DIE LINKE/BV) X      
N. Walbrach (CDU/FWL/FDP)   X    
M. Wessel (CDU/FWL/FDP)   X    
M. Zeiler (DIE LINKE/BV) X      

 

E. Scheidler

Buchlesung mit Dr. Rudi Haase

Rudi Haase und Jürgen Akuloff (v. l. n. r., Foto M. Thier)

Ich war gespannt. Mit meiner Frau Silvia zusammen ging ich zur Buchlesung von Hasso Rudolfs „Heimat ohne Heimatland“.

Natürlich wussten wir, das Dr. Rudolf Haase der Autor des Buches war und so waren wir gespannt aus seinem Leben etwas mehr zu erfahren, als das, was er in seinem Buch niedergeschrieben hatte.

Ich lernte „Rudi“, wie wir ihn in Luckenwalde nennen, 1987 kennen, als er mit mir gemeinsam im Vorstand der Kreishandwerkerschaft Luckenwalde die Interessen der gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten im Handwerk vertrat. Um so spannender waren seine Erzählungen, wie er zum Schreiben des Buches kam und was er bis heute für einen Lebensweg gegangen ist.

Als Gesprächspartner und Moderator hatte er für diese Lesung meinen Freund und Genossen Jürgen Akuloff gewinnen können. Und so waren es interessante und „lehrreiche“ anderthalb Stunden, die wir gemeinsam mit weiteren interessierten Bürgerinnen und Bürgern in der „Goldenen 33“ in Luckenwalde verbrachten.

Neben Kinder- und Jugenderinnerungen, die Rudis menschlichen, beruflichen und politischen Werdegang bestimmten, lauschten wir mancher Episode, die man auch in seinem Buch nachlesen kann, aber mit der persönlichen Erzählung und bekannten Mimik von Rudi oftmals noch viel lustiger oder nachhaltiger wirkten.

Zum Beispiel die, dass sein Opa die Angewohnheit hatte, jeden Tag ein acht Tage altes angebrütetes Hühnerei zu „verspeisen“ weil es gesund sei oder, dass sein Opa ihn wesentlich in seiner Entwicklung politisch beeinflusste, da dieser vor dem zweiten Weltkrieg als Sozialdemokrat und auch unter der Naziherrschaft seine politische Überzeugung nicht aufgab.

Die Frage, was oder wo ist meine Heimat hat er für sich beantwortet: da wo seine Liebste ist, wo seine Freunde im wahren Leben sind, wo er als Mensch geachtet ist und wo man für die Menschen in der Heimat etwas Persönliches einbringen kann.

Jeder Mensch sollte sich diese Frage in seinem Leben mindestens einmal stellen und kann und wird sie ganz unterschiedlich beantworten.

Eine Hilfe dazu, zur Beantwortung dieser Frage, ist nach meiner Meinung das Buch von unserem Doktor „Hasso“ Rudolf Haase. Ich kann es nur jedem empfehlen, der für sich auf der Suche nach Beantwortung dieser Frage ist. Rudi ist für mich der Anstoß, selbst etwas über mein bisheriges Leben zu Papier zu bringen. Ob es ein „Buch“ wird kann ich nicht sagen aber ich denke das Schreiben zwingt einen selbst über viele Fragen des eigenen Lebens nachzudenken und vielleicht unseren Nachkommen einen Leitfaden für ihr eigenes Leben zu geben.

S. Gumpel

Unterstützung des Leichtathletik-Laufgemeinschaft-Luckenwalde e.V. - DIE LINKE übergibt Mittel aus Tombola-Geldern

Übergabe der Gelder vor passender Kulisse im Werner-Seelenbinder-Stadion in Luckenwalde (Foto: S. Gumpel)

Traditionsgemäß unterstützt unser Kreisverband gemeinnützige Vereine in der Region finanziell mit Mitteln aus dem Erlös des Verkaufes von Tombola-Losen beim LINKEN-Familienfest am 1. Mai. In diesem Jahr konnten wir 220 Euro an die Leichtathletik-Lauf-Gemeinschaft Luckenwalde e.V. überreichen. Ort der Übergabe war das schmucke Werner-Seelenbinder-Stadion, in welchem der Vereinsvorsitzende Jens Abicht und seine Frau Alexandra, die als Übungsleiterin für die Kindergruppen tätig ist, von unserer Schatzmeisterin Gabi Pluciniczak und Felix Thier, unserem Kreisvorsitzenden, die Zuwendung erhielten. Ideen für den sinnvollen Einsatz des Geldes haben beide schon. So könne man das traditionelle Trainingslager in Sternberg unterstützen oder eine Präsentationsfahne für den Verein kaufen, der zurzeit vier Sparten (Leichtathletik, Rollkunstlauf, Speedskating und Volleyball) umfasst, zu denen ca. 200 Trainierende gehören. Während sich in den ersten drei Sparten vorwiegend Kinder und Jugendliche sportlich betätigen, trifft man beim Volleyball auch Ältere an.

Die Mitgliederzahl des Vereines ist tendenziell steigend, sagte Jens Abicht, der sich sehr über die finanzielle Unterstützung freute und stolz auf den Verein ist, der in diesem Jahr auf 27 Jahre seines Bestehens zurückblickt. Derzeit arbeiten fünf Mitglieder im Vorstand und acht Übungsleitende wirken an der Trainingsbasis.

Ein Projekt, was demnächst auch verwirklicht werden soll und seine Unterstützung durch DIE LINKEN in der Stadtverordnetenversammlung von Luckenwalde findet, ist die Umgestaltung der Rundlaufbahn, die zurzeit noch mit Kies gefüllt ist und eine Tartanbeschichtung erhalten soll.

Tag der Befreiung

DIE LINKE im Landkreis Teltow-Fläming hat heute, wie jedes Jahr an diesem Tag, der Opfer des Faschismus gedacht.

In der Kreisstadt Luckenwalde legten Genossinnen und Genossen sowie Sympathisantinnen und Sympathisanten gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden der LINKEN Teltow-Fläming, Felix Thier, am Ehrenhain am Stadtpark, am sowjetischen Ehrenmal auf dem Waldfriedhof sowie auf dem Friedhof des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag III A Gebinde nieder.

Gedenken zum Tag der Befreiung (Foto: privat)
Mahnmal auf dem Friedhof des Kriegsgefangenenlagers Stalag III A in Luckenwalde (Foto: privat)
Mahnendes Erinnern auf dem Waldfriedhof in Luckenwalde (Foto: privat)
M. Thier, Organisationsteam

29. Familienfest der LINKEN - Teltow-Fläming feierte!

Musik gab es von "Phönix" (Foto: B. Ihme)
Erik Scheidler und Felix Thier im Gespräch mit den Landtagsmitgliedern Carsten Preuß und Diana Bader (Foto B. Ihme)
Europaabgeordneter Helmut Scholz auf der Bühne mit Landrätin Kornelia Wehlan (beide DIE LINKE, Foto: B. Ihme)
Kompetenz am Infostand (Foto: B. Ihme)

Tausende Luckenwalderinnen und Luckenwalder sowie Gäste der Stadt besuchten unser traditionelles Familienfest zum 1. Mai, das dieses Mal unter dem Motto „Teltow-Fläming mit LINKS gestalten“ stand. Eröffnet wurde damit die heiße Wahlkampfphase zu den Europa- und Kommunalwahlen in unserem Landkreis. Nach der Eröffnungsansprache unseres Kreisvorsitzenden, Felix Thier, durften sich die Kleinen auf den Hüpfburgen und am Glücksrad vergnügen und die Großen konnten Gespräche mit Politikerinnen und Politikern aller Ebenen führen, unter ihnen dem Europaabgeordneten Helmut Scholz, den Landtagsmitgliedern Diana Bader und Carsten Preuß, Landrätin Kornelia Wehlan sowie zahlreichen kommunalen Mandatsträgern aus Kreis und Kommune.

Mit dabei auch Stände der IG Metall, IG Bau, des VAB und des DRK. Unser beliebtes Antiquariat mit Büchern, Schallplatten und Minibüchern komplettierte das geistige Angebot. Für Speisen und Getränke war mit dem stets umlagerten Kuchenstand sowie Bratwurst und Co. bestens gesorgt. Die abwechslungsreiche kulturelle Unterhaltung übernahmen die Gruppen Phönix und Trommelfieber sowie der Luckenkiener Karnevalclub mit seinen Tanzgruppen. Die Tombola mit hochwertigen Gewinnen brachte einen stattlichen Erlös von mehr als 200 Euro ein, der traditionell einem guten Zweck zugeführt wurde. In diesem Jahr der Luckenwalder-Leichtathletik-Laufgemeinschaft e.V. Ein Quiz mit vielen Fragen erfreute sich großer Beliebtheit und brachte den Gewinnern Anerkennung und Preise ein. Am Ende des Tages äußerte sich unser Organisationsteam sehr zufrieden über die rege Teilnahme und das gute Gelingen des Festes.

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung geholfen haben.

Martin Zeiler

Luckenwalde putzt sich

Hinterlasst eure Umgebung so, wie Ihr sie vorzufinden wünscht!

Am 13. April trafen sich wie jedes Jahr besonders tatkräftige Bürgerinnen und Bürger der Stadt Luckenwalde, um diese von Unrat zu befreien. Ich selbst war zusammen mit anderen Menschen im Stadtpark und habe im Bereich des dortigen Spielplatzes säckeweise alte Verpackungen, Glas, Konfetti, Zigarettenstummel und Kronkorken aufgelesen und entsorgt. Auf einem Spielplatz Glassplitter zu finden, da läuft es einem kalt den Rücken herunter.

Ich hoffe, dass mit Aktionen wie dieser bei allen Menschen in Luckenwalde ein Bewusstsein dafür entsteht, seinen Müll ordnungsgemäß zu beseitigen. Und es ist ja nicht so, dass vor Ort nicht ausreichend Mülleimer vorhanden wären. Lasst uns also den öffentlichen Raum und insbesondere Spielplätze sauber halten, damit unsere Kinder und Enkelkinder, Nichten und Neffen unbekümmert spielen können und wir uns keine Sorgen machen brauchen, wenn wir mit ihnen auf einen Spielplatz gehen.

Bei den Helferinnen und Helfern an diesem Tag möchte ich mich an dieser Stelle nochmal ganz ausdrücklich bedanken und hoffe, dass wir uns nächstes Jahr wiedersehen, wenn es heißt: „Luckenwalde putzt sich“.

Zurückliegende Meldungen ...

... finden Sie in unserem Archiv


"Luckenwalde steht links."

Theodor Fontane, 1864

Das Wahrzeichen unserer Stadt: Der Marktturm (Foto: F. Thier)
Interesse an Mitgliedschaft?