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Monika Nestler

Monika Nestler

Würdigung des 73. Jahrestages der Volkssolidarität

Viele wissen nicht mehr, dass es die Volkssolidarität, die am 17. Oktober 1945 gegründet worden ist, noch gibt.

Leider ist die Meinung weit verbreitet, dass sich die Volkssolidarität nur um unsere älteren Menschen bemüht. Zur Zeit ihrer Gründung konzentrierte sich die Arbeit auf jene, die am schwersten unter den Folgen des zweiten Weltkrieges zu leiden hatten. Das waren Kinder, Alte und Kranke, Vertriebene und heimkehrende Kriegsopfer.

Zu den Gründungsmitgliedern gehörte das ehemalige Mitglied der antifaschistischen Widerstandsgruppe „Für Frieden und Aufbau“, der gebürtige Luckenwalder und später in Nuthe-Urstromtal sesshafte Günther Naumann, der vor kurzem verstorben ist.

Im Wandel der Zeit entwickelte sich die Volkssolidarität zu einer Organisation, die bis heute ihre Daseinsberechtigung hat. Ihre Mitglieder waren und sind heute noch in vielen Bereichen ehrenamtlich tätig. So werden nicht nur ältere Menschen betreut, nein, sie ist in der Kinderbetreuung, in den Sozialstationen und Pflegediensten tätig und leistet somit einen wichtigen Beitrag.

Auch im Landkreis Teltow Fläming befindet sich der Verbandsbereich Fläming-Elster, deren Beiratsvorsitzende ich bin, und es bestehen viele Ortsgruppen, die eine aktive ehrenamtliche Arbeit leisten.

Aus Anlass des 73. Jahrestages der Volkssolidarität fand eine kleine Festveranstaltung statt, die wir dazu genutzt haben, aktive Mitglieder auszuzeichnen.

Ich habe mich besonders gefreut, dass unsere Genossin Gabi Pluciniczak für ihre ausgezeichnete Arbeit in der Ortsgruppe Berkenbrück mit einer Ehrenurkunde der Volkssolidarität geehrt worden ist.