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Warum ich das "nd" brauche

Als wir beim Familienfest der LINKEN Teltow-Fläming am 1. Mai 2018 auch Frei-Exemplare des „neuen deutschland“, kurz „nd“ genannt, an unserem Bücherstand anboten, staunten nicht wenige Besucherinnen und Besucher, dass es diese Zeitung noch gibt.

Als intensive Leserin meiner Hauptinformationsquelle konnte ich zunächst begründen, inwiefern sich diese Tageszeitung von der vor 1989 unterscheidet und warum ich sie täglich brauche. Bei einigen Besucherinnen und Besuchern konnte ich die Neugier wecken sich doch selbst einen Eindruck zu verschaffen. Ich finde im „nd“ Informationen, die mir die Regionalzeitung nicht oder zu wenig bietet. Das „nd“ berichtet über weltweite politische und wirtschaftliche Zusammenhänge, beweist seitens der Journalisten eine hohe Sachkenntnis, nicht nur über Ereignisse, sondern auch über deren Hintergründe. Die Berichte über Syrien, geschrieben oft von Dr. Karin Leukefeld, liefern Einblicke in die Vielzahl der sich bekämpfenden Parteien. Die Autorin konnten wir mehrmals bei Bildungsabenden in Luckenwalde kennenlernen.

Das „nd“ kümmert sich auch um Bildungs-, Wissenschafts-, Kunst- und Kulturfragen, informiert mit hohem Informationsgehalt. Auch Fragen der Ernährung, des Sports spielen eine wichtige Rolle. So berichtete nur das „nd“ über den Jubelempfang der kroatischen Fußballmannschaft in Zagreb, der von Ustascha-Faschisten der Gegenwart genutzt wurde, die Mannschaft mit ausgestrecktem rechtem Arm zu begrüßen. Ein bekannter Anführer dieser Rechten durfte mit Erlaubnis des Kapitäns Luka Modric sogar im Mannschaftsbus mitfahren.

Die Landesseiten, bei uns für Berlin und Brandenburg, liefern mir als Leserin wichtige Kenntnisse. Linke Politik wird in Funk, Fernsehen und regionalen Zeitungen oft einfach weggelassen, obwohl es genügend Beispiele dafür gibt. Das „nd“ berichtet herzerfrischend kritisch, arbeitet mit Leserbriefen, oft auch mit „Pro“ und „Kontra“ bei brisanten Themen.

Gesprächspartner wundern sich manchmal, woher ich bestimmte Sachverhalte kenne. Ohne „nd“ wäre mein politisches Leben wesentlich ärmer. Ich brauche es und hoffe, einige neugierig gemacht zu haben, auf eine der Erscheinungsformen zurückzugreifen.

Ingrid Köbke, Nuthe-Urstromtal

www.neues-deutschland.de


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