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Tag der Arbeit 2021: Danke heißt mehr Gehalt!

DIE LINKE

Tag der Arbeit 2021: Danke heißt mehr Gehalt!

Die Corona-Pandemie verändert nicht nur, wie wir den Tag der Arbeit begehen, sondern hat auch dramatische Folgen für die Beschäftigten. Ganze Branchen wurden stillgelegt und die Beschäftigten in Kurzarbeit geschickt. Während Kleinunternehmen lange auf zu geringe staatliche Hilfen warten, wurden Konzerne mit Milliarden überschüttet und revanchieren sich mit Massenentlassungen oder üppigen Zahlungen an ihre Manager*innen und Aktionär*innen. Doch es gibt auch Gewinner der Krise: Supermärkte, Internet-Versandhandel und Lieferdienste boomen. Doch während sich die Bosse und Aktionär*innen die Taschen vollmachen, haben die Beschäftigten nichts davon - außer Überstunden und Gefahren für Leib und Leben.

Die Beschäftigten in Logistik, Einzelhandel, und Gesundheitswesen wurden als Held*innen der Corona-Krise gefeiert. Sie wurden "systemrelevant", weil sie die Bevölkerung versorgten und damit den "Laden" am laufen hielten. Doch gerade sie - Pflegekräfte, Paketzusteller*innen, Fahrer*innen, Versandmitarbeiter*innen und Kassierer*innen - arbeiteten schon lange vor Corona unter miesen Arbeitsbedingungen. Und auch jetzt wurde ihr Einsatz und Risiko während der Pandemie nur mit warmen Worten und Applaus "honoriert". Damit muss Schluss sein!

DIE LINKE steht an der Seite der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaften. Es gibt mehr Gründe denn je, den diesjährigen Tag der Arbeit kämpferisch zu begehen. Gerade die Beschäftigten in den systemrelevanten Berufen müssen jetzt für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen kämpfen. Denn Danke heißt mehr Gehalt! 

In der Corona-Krise sind weniger reicher und viele ärmer geworden. Die Kosten der Krise dürfen nicht wieder auf die Beschäftigten abgewälzt werden. DIE LINKE will die reichsten 0,7 Prozent der Bevölkerung mit einer einmaligen Vermögensabgabe zur Kasse bitten.

DIE LINKE kämpft dafür, dass alle Menschen von ihrer Arbeit gut und sicher leben können. DIE LINKE fordert einen gesetzlichen Mindestlohn von 13 EUR - ohne Ausnahmen - Zuschläge und Sonderzahlungen kommen hinzu.


"Luckenwalde steht links."

Theodor Fontane (1819-1898), Wanderungen durch die Mark Brandenburg

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