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N. Liedtke
Die Demo zog durch die Luckenwalder Innenstadt.
Das Foto zeigt viele Personen bei einer Demo. Einige tragen Fahnen und Banner.

Robert Kosin, Geschäftsführer des Kreisverbandes

1. Mai in Teltow-Fläming: Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit auf die Straße

privat
Die Linke war ebenfalls auf der Demo präsent.
Das Foto zeigt mehrere Personen, die ein Banner der Linken tragen.
N. Liedtke
Zahlreiche Menschen beteiligten sich an der Demo.
Das Foto zeigt eine Gruppe von Menschen, die Fahnen und Banner tragen.

Der 1. Mai stand in Teltow-Fläming ganz im Zeichen von Solidarität, guter Arbeit und sozialer Gerechtigkeit.

Gemeinsam mit Gewerkschafter*innen, Beschäftigten, Familien und Engagierten zog eine Demonstration mit bester Laune durch die Kreisstadt Luckenwalde bis zum Marktplatz. Auf der Abschlusskundgebung hatte ich die Gelegenheit, als Kreisgeschäftsführer der Linken Teltow-Fläming und zugleich als Altenpfleger zu sprechen.

In meiner Rede stand die Situation in der Pflege im Mittelpunkt. Personalmangel, Zeitdruck und wirtschaftlicher Druck prägen den Arbeitsalltag vieler Pflegekräfte. Sie arbeiten nicht selten an der Belastungsgrenze und darüber hinaus, während die Zeit für menschliche Zuwendungen immer knapper wird. Deshalb habe ich in meiner Rede deutlich gemacht, dass Gesundheit und Pflege keine Ware sein dürfen, sondern Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge sein müssen.

Darüber hinaus thematisierte ich die allgemeine soziale Lage vieler Menschen. Während Mieten, Lebensmittelpreise und Energiekosten weiter steigen, geraten immer mehr Haushalte unter Druck. Gleichzeitig wird behauptet, für bessere Löhne, gute Bildung oder eine Verbesserung der Pflege fehle das Geld. Demgegenüber stehen milliardenschwere Ausgaben für Aufrüstung und Militarisierung sowie Vorteile für große Vermögen und Konzerne.

Die Beschäftigten erarbeiten den gesellschaftlichen Reichtum, von dessen Verteilung jedoch viele nur unzureichend profitieren. Wer täglich in Betrieben, Krankenhäusern, Kitas, Geschäften oder auf Baustellen arbeitet, hält unsere Gesellschaft am Laufen. Trotzdem reicht das Einkommen vieler Menschen kaum noch aus, um die steigenden Lebenshaltungskosten aufzufangen.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Auseinandersetzung mit rechten Kräften. Statt Menschen gegeneinander auszuspielen, braucht es Zusammenhalt.

Die Demonstration und die Abschlusskundgebung machten deutlich, dass gesellschaftlicher Fortschritt nicht von allein entsteht. Die Rechte, die Arbeitnehmer*innen heute besitzen, wurden in der Vergangenheit hart erkämpft. Auch die Herausforderungen der Gegenwart werden nur durch gemeinsames Engagement, Solidarität und politischen Druck zu bewältigen sein. Der 1. Mai setzte damit ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit in Teltow-Fläming.

Ein riesiger Dank geht an die Organisator* innen der DGB-Demo und wir freuen uns auf eine Wiederholung im kommenden Jahr.


"Luckenwalde steht links."

Theodor Fontane (1819-1898), Wanderungen durch die Mark Brandenburg

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Das Bild ist ein Screenshot der Titelseite der ersten Ausgabe des Newsletters LUK live und dem Logo der Fraktion. Das Foto zeigt das Rathaus Luckenwalde.

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