"Luckenwalde steht links."

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Aktuelles aus dem Stadtverband Luckenwalde
19. November 2017

Totenehrung zum Volkstrauertag

Mitglieder der Fraktion DIE LINKE/ Bauernverband der Stadtverordnetenversammlung gedachten auf dem Luckenwalder Waldfriedhof.

Wir denken heute

an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken

der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer,

die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken derer,

die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen die Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern

um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Ausland ihr Leben verloren.

Wir gedenken heute auch derer,

die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.

Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten.

Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.

Landrätin Kornelia Wehlan (DIE LINKE) auf der Gedenkveranstaltung des Landkreises Teltow-Fläming anlässlich des Volkstrauertages 2017 an den Kriegsgräbern auf dem Gemeindefriedhof Dobbrikow, Gemeinde Nuthe-Urstromtal.

13. Juli 2017

Spatenstich für neue Kita in Luckenwalde

Vize-Landrätin Kirsten Gurske (2.v.r.) beim Fototermin während des Spatenstiches.
Richtete sich im Namen des Landkreises Teltow-Fläming an die Anwesenden: Vize-Landrätin Kirsten Gurske.

Die Kreisstadt Luckenwalde ist entgegen zahlreicher Prognosen der letzten Jahre seit gut zwei Jahren mit "Wachstumsschmerzen" konfrontiert: Zuzüge und Geburten übersteigen deutlich die Wegzüge und Todesfälle. Die Metropole Berlin strahlt aus und es hat sich herumgesprochen, dass man von Luckenwalde u.a. mit der Bahn in weniger als einer Dreiviertelstunde am Potsdamer Platz im Herzen der Bundeshauptstadt ist. Junge Familien siedeln sich in der Kreisstadt an, Kinder werden geboren und brauchen Betreuungsplätze, u.a. in Kindertagesstätten. Davon hatte Luckenwalde bisher schon einige - allein, das Platzangebot reichte nicht mehr aus.

Seit vielen Monaten beschäftigte sich daher auch die Luckenwalder Stadtverordnetenversammlung mit dem Thema, Lösungsvorschläge wurden diskutiert und schließlich mehrere Bausteine als Handlungskonzept in Umsetzung gebracht. So werden an bestehende Kitas Anbauten vorgenommen, diese also erweitert. Dies geschieht zum Beispiel mit der Kita "Rundbau". Ferner wird mit Hilfe des Diakonischen Werkes eine Eltern-Kind-Gruppe gegründet, zehn Kinder von ein bis unter drei Jahren werden hier Betreuung finden. Die Stadt hat sich auch die Gewinnung zusätzlicher Tagespflegepersonen auf die Fahne geschrieben. Ebenso werden Kitas in modularer Bauweise temporär errichtet, landläufig und wenig passend als "Container" bezeichnet - gut ausgestattete, kindgerechte Spielparadiese, welche alle gesetzlichen Sicherheitsvorschriften erfüllen und auch nur als Zwischenlösung anzusehen sind. Und letztlich kommt es noch zu Kita-Neubau. So vorgesehen mit der evangelischen Kita in der Baruther Straße, deren Spatenstich heute im Beisein der Vize-Landrätin, Kirsten Gurske, und einigen Stadtverordneten, u.a. auch von der LINKEN, erfolgte. Auf über 1.000 Quadratmetern Grundfläche und 2.400 Quadratmetern Außenanlagen finden hier demnächst 90 Kinder Platz um zu spielen, zu lernen und gemeinsam aufzuwachsen.

Die Stadt Luckenwalde rechnet durch die vorgenannten Maßnahmen mit einem Zugewinn von 110 Betreuungsplätzen bei den unter Dreijährigen sowie 93 Plätzen für über Dreijährige - das alles fußend auf Kosten von etwa 2.069.000 Euro, die aus dem städtischen Haushalt bereitgestellt werden.

Text und Fotos: Felix Thier, Stadtverordneter, Fraktion DIE LINKE/BV