Weiteres zu Luckenwalde ...

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Foto: Felix Thier

Das Wappen der Stadt Luckenwalde

Die zwei gekreuzten Krummstäbe im Wappenschild deuten auf die kirchlichen Oberherren von Luckenwalde hin: den Abt in Kloster Zinna und den Erzbischof in Magdeburg. Die zwei Sterne deuten an, dass Luckenwalde auch der Gerichtsbarkeit dieser beiden Städte untersteht. Außerdem sind sie Symbole für Glück und Ruhm. Die Kiefer deutet auf das Braurecht der Stadt hin. Das Luckenwalder Bier (auch bekannt als "Wirte Bräu") wird noch bis heute gebraut.


Über diesem inneren Wappenschild ist ein Pelikannest mit vier Jungvögeln und der Pelikanmutter. Die Legende besagt, dass die Mutter in einer Hungersnot sich die Brust aufgerissen hat, um mit ihrem Blut die Jungen zu füttern. Dieses Symbol soll an die Sorge der Stadtväter um die Bürger erinnern.


Und hier unsere beiden Ortsteile:

  • Kolzenburg

Dieser Ortsteil liegt an der B101 und direkt durch den Ort führt die Fläming-Skate. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Ort beginnt das Elsthal.

Foto: Felix Thier
  • Frankenfelde

Verlässt man Luckenwalde in Richtung Frankenfelder Berg gelangt man in dieses beschauliche kleine Örtchen. Im Bild zum einen die Kirche und zum anderen der Dorfanger.

Fotos: Felix Thier
 

"Luch im Wald und Luckenwalde"

"... – wann sich der Umschwung ... zu vollziehen begann, ist nicht genau mehr zu bestimmen. ... Es war ... noch Luch im Wald, als die Mönche von Kloster Zinna kamen und eine christliche Kirche neben dem heidnischen Wartturm bauten; aber Luch im Walde wurde Luckenwalde in demselben Augenblick, wo König Friedrich Wilhelm I. sich ins Mittel legte und der erste Webstuhl voigtländischer Weber in Luckenwalde zu klappern begann. Das Mittelalter war hin und die Neuzeit fing an. ... Nicht mehr die Kirche bildet den Mittelpunkt geistigen Lebens, städtischer Interessen, sondern der Schornstein, der «Stylit des Gewerbefleißes». ... Luckenwalde ist eine Stadt mit 10.000 Einwohnern und 50 Schornsteinen."

Theodor Fontane, "Wanderungen durch die Mark Brandenburg"

Naja, ganz so wie bei Fontane beschrieben sieht es in Luckenwalde auch schon nicht mehr aus. Die meisten Schornsteine sind weg (und mit ihnen auch ein Großteil der Industrie), die Einwohnerzahl liegt nun so bei 20.000 Menschen. Hauptschwerpunkt in der Kreisstadt des Landkreises Teltow-Fläming sind jetzt die Verwaltung, diverse Dienstleistungen und der Tourismus. Eine bedeutende Sportstadt sind wir noch immer und zu Recht stolz auf die Leistungen unserer vielen Sportler, zum Beispiel der Ringer des 1. LSC oder der Schwimmer der DLRG, um nur einige zu nennen.
Es hat sich viel getan in unserer Heimatstadt, vieles ist besser geworden, manches jedoch auch schlechter. Mit den folgenden Bildern möchten wir Ihnen einen kleinen Eindruck von Luckenwalde und der Umgebung vermitteln.

Wir würden uns freuen, wenn Sie mal vorbeischauen - Luckenwalde ist immer eine Reise wert ...

alle Fotos dieser Seite: Felix Thier


 


Marktturm mit St. Johannis Kirche

Der Marktturm ist das Wahrzeichen unserer Stadt und gleichzeitig eines der ältesten (Teile stammen aus dem 12. und 13. Jh.) und mit 38 m auch höchsten Gebäude in Luckenwalde. Bei gutem Wetter ist vom Marktturm aus sogar der rund 50 km entfernte Berliner Fernsehturm zu sehen. Die Kirche wurde im Jahre 1450 errichtet.



Rathaus der Stadt Luckenwalde

Das im spätklassizistischen Stil errichtete Gebäude wurde 1844 eingeweiht. Vom "Ratsherrenbalkon" aus wurden früher die Weisungen und Erlasse der Stadtväter verkündet.



Heimatmuseum und Touristinformation

Als eines der ältesten Häuser der Stadt wurde das Gebäude vor einigen Jahren mit Hilfe der URBAN-Fördergelder der EU restauriert. Anschließend fand das Museum hier wieder seinen angestammten Platz und die Touristinformation der Stadt wurde ebenfalls im Haus untergebracht.



Fachwerkhaus Markt 12a

In diesem Gebäude war bis zu dessen Restauration (ebenfalls durch URBAN-Mittel) die Touristinformation untergebracht. Es ist ebenfalls eines der ältesten Gebäude der Stadt und steht wie das Heimatmuseum unter Denkmalschutz.


Baruther Straße mit Torschreiberhaus

Die Baruther Straße ist eine der ältesten der Stadt. Die dortigen Fachwerhäuser wurden bei einem Stadtbrand vernichtet und um 1680 neu errichtet. Ursprünglich war hier das Ende von Luckenwalde und den Abschluss der Straße bildete der Torschreiber mit seinem Haus.
(auf dem Bild am linken Rand)



altes Postgebäude

Das kaiserliche Postamt wurde 1891 als Neorenaissancegebäude erbaut. Bis vor einigen Jahren war hier die Hauptpost der Stadt untergebracht. Momentan steht das Haus leer.



Remise im Nuthepark

Dieses Gebäude am Ende des neu gestalteten Nuthegrünzuges wurde ebenfalls mit URBAN-Mitteln restauriert und steht unter Denkmalschutz.



Nuthegrünzug an der B101

Dieser kleine innerstädtische Park wurde durch URBAN-Fördergelder angelegt. Er lädt mit seinen Bänken und Spielgeräten zum Verweilen ein und ist ein willkommener Ruhepol im Kontrast zur vielbefahrenen Bundesstraße. Die Nuthe wurde hier verbreitert und so ein kleiner Teich geschaffen.



Theaterstraße 47

Das im Bauhausstil der 30er Jahre errichtete Haus war ursprünglich als Katasteramt gedacht und befindet sich gegenüber von Stadttheater und Friedrich-Ebert-Grundschule. Heute sind hier Teile der Stadtverwaltung untergebracht.



Stadttheater und Grundschule

Als wunderschönes Beispiel des Dessauer Bauhausstils kann dieses Gebäudeensemble angesehen werden. Die Grundschule Friedrich Ebert und das Stadttheater bilden eine Einheit und wurden 1930 eröffnet.


Boulevard mit Kariedelbrunnen

Die vielen Geschäfte und diverse Sitzmöglichkeiten laden hier in der Fußgängerzone zum Verweilen ein. Der Brunnen mit den Kariedeljungen erinnert an den alten Volksbrauch des Kariedelns, welches am Donnerstag nach Aschermittwoch stattfindet. Dabei ziehen die Kinder mit selbstgefertigten Kariedelspießen umher und erbitten Süßigkeiten.



Rungehaus

Diese imposante Gebäude befindet sich am Ende des Boulevards und wurde vor Kurzem erst restauriert. Interessant ist die Sonnenuhr ganz oben am Giebel des Hauses.



Siedlung auf dem Sande

Diese denkmalgeschützte Siedlung betritt man durch diesen Torbogen an der Breiten Straße gelegen.


ehemaliges Elektrizitätswerk

Das heute unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde 1913 errichtet und diente der Verwaltung des Luckenwalder Elektrizitätswerks als Unterkunft.


ehemalige Hutfabrik

Luckenwalde hat auch ein Industriebau- denkmal ersten Ranges: die Hutfabrik Steinberg, Herrmann & Co., 1921-1923 erbaut von Erich Mendelsohn, einem der wichtigsten Architekten des 20. Jahrhunderts.

Foto: Doris Anthony

 



Freibad Elsthal

Inmitten eines Schutzgebietes befindet sich das ehemalige Handwerkerbad. Es dient heute noch als Freibad für Jung und Alt und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet - nicht zuletzt durch seine ruhige Lage und den direkten Anschluss an die Fläming-Skate.


Hochseilgarten an der Fläming-Skate

Im Elsthal in unmittelbarer Nähe zur Fläming-Skate und dem Freibad befindet sich der Hochseilgarten. Mutige können sich hier gut gesichert in luftige Höhen begeben und durch die Wipfel schwingen.


BMX-Trail

Auch für die BMXler unter uns bietet das Elsthal etwas. In Nachbarschaft zu Hochseilgarten und Parkplatz befindet sich diese hügelige Landschaft. Direkt an der Fläming-Skate gelegen, können sich hier die Biker nach Herzenslust austoben.


Siedlung am Anger

Am Ende vom Elsthal und in Nähe des Ortsausgangs in Richtung Jänickendorf befindet sich die denkmalgeschützte und um 1920 errichtete Siedlung am Anger. Die im Heimatstil erbauten und in Hufeisenform angelegten Häuser besitzen fast alle eine dem Fläminghaus entnommene Dachform.


Stadtpark

Der wunderschön gelegene Stadtpark kann zu Recht als grüne Lunge der Stadt bezeichnet werden. Die vor Kurzem erst restaurierten Wege und der wieder freigelegte Bach laden mit vielen Bänken zum Verweilen ein. Großzügige Rasenflächen und ein alter Baumbestand unterstreichen den Ruhe- charakter weiter. In direkter Nachbarschaft befinden sich ein Café und der Tierpark. Weiterhin führt die Fläming-Skate am Park vorbei.


Tierpark

Auch das hat Luckenwalde zu bieten: einenTierpark. So finden sich hier u.a. Bären, Affen, Rehe, ein Luchs, und auch diverse Kleintiere. Das jährlich stattfindende Tierparkfest wird von der Bevölkerung gut angenommen und sorgt regelmäßig für Besserung in der doch recht klammen Tierparkkasse.


Friedrich-Gymnasium

In unmittelbarer Nähe zu Stadtpark und Tierpark befindet sich das 1910 erbaute Gymnasium. Die Sonnenuhr und das Eingangsportal unterstreichen den Neorenaissancestil der Gebäudearchitektur. Diese Schule wurde u.a. auch von Rudi Dutschke besucht, einem bedeutenden Führer der 1968er-Bewegung.


Denkmal für die Opfer des Faschismus

In Nachbarschaft zum Gymnasium befindet sich auf einer kleinen Platzanlage mit Hain dieses von Kurt-Hermann Kühn 1979 gestaltete Denkmal. Es erinnert an die Opfer und Gefangenen des Kreigsgefangenenlagers Stalag III A bei Luckenwalde.



St. Jakobikirche

Diese Kirche mit dem mit 65 m höchsten Turm der Stadt - mal abgesehen vom Funkturm - wurde 1894 erbaut und ist von einem dichten Baumbestand umgeben. Ein vor einigen Jahren gegründeter Förderverein bemüht sich u.a. mit Konzerten in der Kirche um den Erhalt des Hauses.


Kunsthalle Vierseithof

Dieses Gebäude befindet sich gegenüber des Nuthegrünzuges und dient Wanderausstellungen als Herberge. Regelmäßig finden hier Veranstaltungen statt und auch Feierlichkeiten können hier stattfinden. Des weiteren dient die Kunsthalle der Stadt Luckenwalde auch als Trauzimmer, sodass auch Heiraten in diesem Ambiente kein Problem darstellt.


Vierseithof

In diesem Gebäude befindet sich heute ein Restaurant und ein Hotel der gehobenen Klasse. Das historische Haus ist ein gutes Beispiel für frühere Bauweisen. Im Inneren des Hauses befindet sich ein Hof der von allen Seiten umschlossen ist.


Gewerbehof

Auf dem Gelände der ehemaligen Spirituosenfabrik Falkenthal, Herstellungsort des berühmten "Zinnaer Klosterbruders", befindet sich heute nach dessen Umbau und Sanierung mit Hilfe von URBAN-Mitteln in den zum Teil denkmalgeschützten Gebäuden der Gewerbehof. Mehrere Unternehmen konnten hier angesiedelt werden und alle Räumlichkeiten sind vermietet.


Gebrüder-Heinrich-Stift

Dieses Haus in der Lindenstraße springt dem Betrachter sofort ins Auge. Mit seiner neogotischen, dem englischen Tudorstil entlehnten Fassadengestalt diente es einst als Senioreneinrichtung. Die Gebrüder Heinrich, Luckenwalder Fabrikanten, ermöglichten ihren ehemaligen Fabrikarbeitern in der damals modernst ausgestatteten Einrichtung einen ruhigen Lebensabend - und das kostenlos.
Heute steht das Gebäude leider leer.


Kreiskrankenhaus

Das Kreiskrankenhaus Luckenwalde ist das größte Krankenhaus der Regelversorgung in der näheren Umgebung. Nach intensiven und aufwendigen Umbau- und Modernisierungsarbeiten vor kurzer Zeit ist hier eine umfassende medizinische Versorgung sichergestellt. Im neu errichteten Anbau wird mit modernster OP-Technik und vorhandener Rettungsstelle auch im Notfall geholfen.


Bibliothek im Bahnhof

Die Bibliothek der Stadt und auch die Kinder- und Jugendbibliothek fanden im ehemaligen Bahnhofsgebäude ein schönes neues zu Hause. Großzügige Raumgestaltung und aktueller Buchbestand ermöglichen ein entspanntes Lesen. Auch dieses Projekt war nur mit Hilfe von URBAN möglich. Der futuristisch anmutendende goldene Kubusanbau, in dem sich die Kinder- und Jugendliteratur befindet, hat Luckenwalde schon einige Erwähnungen in internationalen Architekturmagazinen beschert.

Sportkomplex Mozartstraße

Luckenwalde ist mit ca. 30 Vereinen Sportstadt durch und durch. In diesem Komplex befindet sich zum einen die Fläming-Therme, ein Sport-, Spaß- und Freizeitbad, welches u.a. unseren auch international sehr erfolgreichen Schwim- mern der DLRG gute Trainingsbedingungen bietet. Weiterhin findet sich hier die Fläming- Halle, ein großer Veranstaltungsort, in dem regelmäßig die Ringer des 1. Luckenwalder Sport Clubs trainieren und kämpfen - und das mehr als erfolgreich. Luckenwalde war bereits Deutscher Mannschaftsmeister und mehrmaliger Vizemeister im Ringen.


Biotechnologiepark

Luckenwalde ist ein Leuchtturm der Biotechnologie. Verschiedene Unternehmen dieser Branche haben sich bei uns angesiedelt um hier zu Forschen und zu Entwickeln. Nicht nur durch eine gute verkehrsliche Anbindung finden sich in Luckenwalde ideale Bedingungen, sondern auch durch gezielte Förderung werden hier Erfolge erzielt.


Gedenkstätte Stalagfriedhof

Auch das gehört zu Luckenwalde: Das ehemalige Kriegsgefangenenlager Stalag III A. Während des II. Weltkriegs waren hier zeitweise bis zu 54.000 Menschen, überwiegend aus der SU, Italien, Frankreich und dem ehemaligen Yugoslawien, inhaftiert. Die meisten der Insassen befanden sich in Außenstellen im Arbeitseinsatz bei Industrie und Landwirtschaft. Westlich vom Lager wurden die unzähligen Toten verscharrt. Heute befindet sich hier ein Friedof mit mehreren Gedenkplätzen.

Gartenbaudenkmal Waldfriedhof

Ein großer Friedhof mit ca. 12 Hektar Fläche befindet sich am Ortsausgang in Richtung Ber- kenbrück. Architektonisch bedeutsam durch das Wirken von Richard Neutra bei dessen Anlegung in den 1920er Jahren ist auch heute noch dank Erhaltungsarbeiten viel von der ursprünglichen Gestaltung zu finden. Nötig wurde der neue (städtische) Friedhof, da sich die überwiegend konfessionslose Luckenwalder Bevölkerung nicht mehr auf den kirchlichen Friedhöfen be- statten lassen wollte. Das Bild zeigt die Kapelle von der sich skarabäusartig in leichter Hanglage die Gräber entfernen (Nur aus der Luft erkennbar.).


Werner-Seelenbinder-Stadion

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Waldfriedhof findet sich das Werner- Seelenbinder-Stadion. Auch hier wird es den Luckenwaldern ermöglicht Sport zu treiben - und das kostenlos. Dank URBAN-Mitteln konnten auch hier umfassende Modernisie- rungsarbeiten und Neuanlagen erfolgen um noch bessere Trainingsbedingungen zu bieten.


Schulkomplex Jahnstraße

Vor Kurzem wurde die Sanierung des Schulkomplexes Jahnstraße abgeschlossen. Die Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule und die Oberschule Luckenwalde finden hier nun ideale Lernbedingungen vor - nicht zuletzt durch die unmittelbare Nähe zum Stadion und den dortigen Sporthallen.


Kleingärten

Und auch das ist Luckenwalde: viele, viele Kleingärten. Mit mehr als 20 Kleingartenkolonien und um die 1.000 Gärten ist unsere Stadt "richtig grün". Als Naherholungsgebiet werden die Gärten an den Wochenenden von der Bevölkerung gern zum Spaziergang genutzt.
(Hier die Kleingartenanlage "Heimatscholle")