ORIGINAL SOZIAL

                                              Stadtwahlprogramm Trebbin


     

WAHLPROGRAMM DIE LINKE FÜR TREBBIN 2008

 
Fünf Jahre nach der Gemeindegebietsreform und der Bildung der Stadt Trebbin mit den 13 Ortsteilen in ihren jetzigen Grenzen ergeben sich für DIE LINKE folgende Aufgaben und Forderungen:

 
Gemeinsam mit allen demokratischen Parteien und Bewegungen setzen wir uns dafür ein, dass neonazistische Parteien wie die NPD keinen Platz in den kommunalen Parlamenten haben.
Wir sind strikt gegen Kürzungen im sozialen Bereich, da sie zu einer einseitigen Belastung der sozial Benachteiligten führen und auch Auswirkungen auf das tägliche Leben in Trebbin haben. Mit der Gemeindegebietsreform des Landes Brandenburg kam es auch bei uns zu Zwangszusammenschlüssen und zur weiteren Einschränkung der Einflussnahme der Bürger in den einzelnen Ortsteilen. Die bestehenden 13 Ortsteile muss man gleichberechtigt behandeln, und den neu zu wählenden Ortsbeiräten messen wir eine große Bedeutung bei.
Wir schließen uns der Forderung aller Beteiligten nach Beibehaltung des Status des Grundzentrums für die Stadt Trebbin an.

 

WEITER TRETEN WIR EIN FÜR:

  • die Schaffung von Arbeitsplätzen zur Verringerung der Arbeitslosenquote unter Beachtung der spezifischen Situation in Trebbin sowie der Förderung ortsansässiger Unternehmen

 

  • die weitere Förderung des kommunalen Wohneigentums

 

  • die Einflussnahme auf einheitliche und sozial verträgliche Gebühren in den Bereichen Wasser und Straßenbau und die Abschaffung Niederschlagswassergebühr

 

  • einen Verband für die jeweilige kommunale Pflichtaufgabe, wie z.B. Wasser- und Abwasser                                    

 

  • eine Aufwertung des Umweltschutzes und der Landschaftspflege

 

  • Erarbeitung einer Konzeption zur Anbindung an die Skaterstrecke und das Radwegnetz der nördlichen Kreisregion und die Einbeziehung der Bürger zum Eintreten für dessen Realisierung

 

  • Beseitigung der Unterschiede zwischen den Ortsteilen bezüglich der Postleitzahlen, unterschiedlichen Ausgaben der MAZ und der mehrfach gleich lautenden Straßennamen

 

  • Sicherung der bestehenden Schulstandorte mit der dazu gehörenden finanziellen Absicherung für Ganztagsangebote und außerschulische Arbeit

 

  • weitere behutsame Sanierung des denkmalgeschützten Innenstadtbereiches

 

  • Schaffung von Spielplätzen für Kinder und Jugendliche und  für eine Verbesserung der Arbeit mit den Jugendclubs

 

  • Erhaltung von Seniorenbegegnungsstätten in Zusammenarbeit mit der Volkssolidarität und der AWO sowie Schaffung seniorengerechter Wohnformen

 

  • den zusätzlichen Halt des Regionalexpresses RE4 in Trebbin