Ein Leitbild für Brandenburg

Unter der Überschrift „Dialog für ein Brandenburg der Regionen“ soll unser vorliegendes Leitbild eine breite Diskussion in der Partei und mit den Brandenburgerinnen und Brandenburgern anstoßen.

Mitreden

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Aktuelles aus der Basisorganisation Nuthe-Urstromtal
9. März 2017

Frauentag 2017 in unserem Gebietsverband

Unser Gebietsverband begeht traditionell einen Tag nach dem Internationalen Frauentag, also am 9. März, seine Frauentagsfeier. Dazu kommen dann die Genossinnen und Sympathisantinnen unserer Partei - aber natürlich auch unsere Männer - zum gemütlichen Kaffeetrinken bei Kuchen und Schnittchen in Luckenwalde zusammen. Hier geht es dann ausnahmsweise einmal weniger um die große oder kleine Politik sondern vielmehr einfach nur um das Beisammensein.

Die Begrüßung und Gratulation zum Frauentag übernahm unser Stadtverbandsvorsitzender, Hartmut Ukrow. Felix Thier begrüßte als Kreisvorsitzender ein neues Mitglied in unseren Reihen und überreichte die Mitgliedskarte. Und zur musikalischen Umrahmung hatten wir auch wieder die Kinder der KITA Weichpfuhl zu uns eingeladen, die sehr gern und lautstark Lieder vortrugen und alle auf den nahenden Frühling einstimmten.

Text: Felix Thier
Fotos: Erik Scheidler

17. Februar 2016

Unbegleitete minderjährige Geflüchtete brauchen unsere Hilfe!

Enten füttern macht glücklich.

Seit zwei Monaten betreue ich minderjährige Flüchtlinge in einer sogenannten Versorgungseinrichtung in Hennickendorf. Es waren sehr arbeitsreiche und vor allem emotional hoch intensive Wochen.

Die Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren sind zumeist nicht nur alleinreisend sondern faktisch elternlos. Für Überlegungen im Vorfeld, Vorstellungen oder gar Vorurteile war vor Antritt dieser Arbeit gar keine Zeit. Ich bin mir aber sicher, hätte ich diese Zeit gehabt, hätte ich alle binnen kürzester Zeit widerlegen können.

Zu Beginn waren es acht Jugendliche afghanischer Herkunft und ein Junge aus Mali. Ihre äußere Erscheinung spiegelte auf den zweiten Blick einen Teil ihrer seelischen Verfassung wieder. Viele von ihnen haben Unfassbares erlebt, Familienmitglieder und Freunde sterben sehen, ihre Tage in Todesangst verbracht, sind Opfer von Gewalttaten und Folter geworden und haben zuletzt - als einzigen Ausweg - einen Aufbruch in eine ungewisse Zukunft gewagt.

Auf den ersten Blick sieht man in freundlich lächelnde, schüchterne Gesichter. Beeindruckend war und ist für mich die Bescheidenheit, die in jedem Satz, in jeder Handlung zum Ausdruck kommt. Ein Vergleich mit den eigenen Kindern und deren Freunden drängt sich auf …

Es fällt ihnen schwer, Hilfe anzunehmen, sie entschuldigen sich fortlaufend für die Umstände, die sie uns bereiten, versuchen in jeder Hinsicht zurückhaltend und dankbar zu sein. Sie lernen eifrig die deutsche Sprache, versuchen sich den hiesigen Lebensumständen anzupassen. Ziel ist es, einen Lebensstandard zu erreichen, der es ihnen ermöglicht, eines Tages selbst eine helfende Rolle einzunehmen.

Nun ist es an uns, ihnen eine Perspektive zu bieten. Mit Unterstützung lieber Menschen, denen ich an dieser Stelle danke sagen möchte, ist es mir gelungen, alle neun Jungs in Sportvereinen unterzubringen. Nach intensiven Deutschkursen gelingt es uns hoffentlich, Lehrstellen mit unseren Jungs zu besetzen und ihnen auf ihrem weiteren Lebensweg zur Seite zu stehen.

Zunächst fehlt es allerdings noch an den alltäglichsten Dingen. Alle neun Jungen sind nur mit den Sachen, die sie am Leib trugen zu uns gekommen. Vom Gürtel über Portemonnaies, Stifte oder einen Fußball und vor allem Schuhe benötigen wir so ziemlich alles, was für unsere Kinder völlig normal ist.

Auch versuchen wir ab und an kleine Ausflüge zu organisieren um den eintönigen Alltag zu unterbrechen. Enten füttern im Luckenwalder Nuthepark oder ein Spaziergang im Wildgehege Glauer Tal sind Höhepunkte, von denen die Jungen tagelang zehren. Hierbei fehlt es natürlich vor allem an finanziellen Mitteln. Und wieder drängt sich der Vergleich auf …

Wer unsere Arbeit unterstützen oder sich informieren möchte, erreicht mich unter 0152-04473801.

Text und Foto: Tina Senst

15. Juni 2015

Generationenwechsel in der Basisorganisation (BO) Nuthe-Urstromtal

Ingrid Köbke übergibt nach mehr als 20 Jahren in der ersten Reihe mit schwierigen wie guten Zeiten das Steuer an Gabi Pluciniczak, die heute Abend von den Genossinnen und Genossen der BO Nuthe-Urstromtal einstimmig gewählt wurde. Stellvertreterin ist nach ebenso einstimmiger Wahl Monika Krause.

Auf dem Foto gibt es von der neuen an die alte Vorsitzende Blumen zum Dank. Kreisvorsitzender Felix Thier schloss sich den Dankesworten an und betonte, dass Genossin Köbke seit Jahrzehnten eines der Gesichter der ehemaligen PDS und der heutigen LINKEN in der Region ist - und er quasi mit ihr aufgewachsen ist.

Weitere Themen auf der Versammlung waren die Auswertung des Bundesparteitages in Bielefeld mit dem angekündigten Abschied Gregor Gysis, von dem man sich durch Felix Thier berichten ließ. Er ging in der Diskussion auch auf die weiteren Themen und Ereignisse in Bielefeld ein. So das bedingungslose Grundeinkommen und das Thema Kommunalpolitik. Die Reden und Grußworte, beispielsweise vom DGB-Bundesvorsitzenden oder dem Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (DIE LINKE) fanden Erwähnung.

Ein weiterer Debattenpunkt des Abends war die politisch-inhaltliche Arbeit in der Gemeindevertretung mit unserer Bürgermeisterin, Monika Nestler.

Text und Foto: Felix Thier