28. November 2017

Nichts läuft so nebenbei

Heute saßen die Linksblick-Verteiler aus Luckenwalde und Nuthe-Urstromtal wieder in gemütlicher Runde zusammen. Dabei wurden Erfahrungen aus der politischen Arbeit ausgetauscht und auch manche kuriose Geschichte von zufälligen Zusammentreffen mit Leserinnen und Lesern unserer Zeitung berichtet. Stellvertretend für unsere fleißigen Verteiler sei hier Ingrid Köbke aus Nuthe-Urstromtal genannt.

In Nuthe-Urstromtal werden insgesamt 250 Exemplare je Ausgabe verteilt, von denen sie allein über 100 Stück an die Leute bringt. Ihr Revier erstreckt sich vom Luckenwalder Stadtrand über die Gemeindeortsteile Jänickendorf, Holbeck, Stülpe, weiter nach Schönefeld, Gottow, Schöneweide und Scharfenbrück. In ihrem Heimatortsteil, Woltersdorf, teilt sie sich die Aufgabe mit Monika Krause, die ihrerseits weitere 50 Zeitungen verteilt. Dann geht die Runde weiter nach Ruhlsdorf. So kommt eine Strecke von 42 Kilometern zusammen. Mit ihren Mann ist sie ein eingespieltes Team, er fährt - sie steckt.

Was motiviert die beiden, auch mit über 78 Jahren diese Aufgabe zu erfüllen? „Eine wichtige Lehre für linke Politik stammt aus der Zeit der Weimarer Republik. Die Bewohner in den Dörfern dürfen nicht vergessen werden, damit sie auch über politisches Leben in den Städten informiert werden.“, erklärt Ingrid Köbke.

Und so könnte ich viele Beispiele für fleißiges Verteilen unseres „Linksblick“ anführen. Dafür ein großes DANKESCHÖN!

Gabi Pluciniczak, Nuthe-Urstromtal